Monitor: Anschlüsse

Monitor: Anschlüsse

VGA und DVI : Zu den gebräuchlichsten Anschlüssen mit denen der Monitor mit dem Computer verbunden wird, zählt der VGA- und der DVI-Anschluss. Obwohl der VGA-Anschluss bereits seit 1987 eingesetzt wird, hat er kaum etwas von seinem Reiz verloren. Denn genau wie die moderneren Anschlüsse kann auch er noch mit hohen Auflösungen umgehen. Der modernere DVI-Anschluss kann wahlweise analoge wie auch digitale Signale übertragen und ist daher sehr flexibel und zeitgemäß. Beide haben Sie den Vorteil, dass die benötigten Kabel an den Buchsen festgeschraubt werden können. Was nicht nur die Kontakte besser verbindet sondern auch dafür sorgt, dass das Kabel nicht versehentlich heraus gleitet.

HDMI und Display Port : Zu den modernsten Anschlüssen mit denen der Monitor und der Computer miteinander verbunden werden kann, zählen der HDMI und der Display Port. Das bedeutet aber nicht, dass nicht auch sie mit Problemen und Kinderkrankheiten zu kämpfen haben. Wegen fehlender Haltevorrichtung besteht beim HDMI immer wieder die Gefahr, dass der Kabel-Stecker sich aus der Buchse löst. Vor allem wenn der Monitor bewegt und gedreht wird. Das Problem hat der Display Port nicht, da er sich mit zwei Widerhaken in der Buchse fixiert. Dafür tut sich der Display Port – als Nachzügler – schwer, sich im Markt zu behaupten. Denn technisch bietet er kaum mehr Möglichkeiten, als der HDMI, der viele Jahre früher auf den Markt kam und sich entsprechend als neuer Standard etablieren konnte. Wegen seiner Seltenheit ist der Display-Port immer noch etwas teurer als der HDMI und das obwohl er lizenzkostenfrei von den Monitor-Herstellern genutzt werden darf. Es ist aber anzunehmen, dass voraussichtlich in 5-10 Jahren der Display-Port den wichtigsten Standard darstellt, mit denen sich Monitor und Computer miteinander verbinden.

Composite-Video und S-Video : S-Video kann sich von Composite-Video leicht abheben, indem es Helligkeit und Farb-Informationen auf getrennten Adern überträgt. Trotzdem sind beide Formate älteren Ursprungs, die nur für Video-Übertragungen in geringer Qualität geeignet sind. Man findet sie aber dennoch relativ häufig bei neueren Monitoren, die sich damit ein breiteres Schnittstellen-Spektrum eröffnen wollen.

Scart und Component-Video : Ähnliches gilt für die Scart und die Component-Video Schnittstelle, wobei diese beiden sich zumindest auch für bessere Darstellungen eignen. Component-Video unterstützt sogar Full-HD Auflösungen (1920×1080 bzw. 1080p) obwohl man die Bildinformationen analog überträgt. Wogegen der Scart-Anschluss einen Schnittstellen-Mix darstellt. Seine Darstellungs-Qualität hängt von dem Format ab, das tatsächlich übertragen wird. So kann er wahlweise als Composite-, Component- oder S-Video Schnittstelle dienen.

Audio : Da bei der Hälfte aller Monitore mittlerweile zwei Lautsprecher fest eingebaut werden, muss man auch irgendwie den Ton zum Monitor übertragen. Bei modernen Schnittstellen wie HDMI und Display Port kann dies auf dem gleichen Kabel geschehen, sofern der jeweilige Monitor es erlaubt bzw. unterstützt. Daneben kann ein Monitor aber auch eigene Audio-Schnittstellen bieten. Wenn es sich um Cinch-Anschlüsse handelt, dann sind sie meist an eine Video-Schnittstelle gebunden und werden genutzt, wenn man die jeweilige Video-Schnittstelle einsetzt. Die Klinkenbuchse ist dagegen recht universell und ermöglicht es schnell und einfach einen Computer anzuschließen. Parallel dazu gibt es auch die optische Toslink-Schnittstelle. Bei ihr kann es sich aber auch um einen Audio-Ausgang handeln. Um das eintreffende Ton-Signal gleich weiter an ein externes Lautsprecher-System weiter zu reichen.

Antennenbuchse und USB-Anschluss : Zu den ungewöhnlicheren Schnittstellen zählt die Antennenbuchse sowie der USB-Anschluss. Die Antennenbuchse findet man, wenn der Monitor gleichzeitig auch eine TV-Funktion bietet. So kann man dann über diese Buchse – je nachdem was der Monitor unterstützt – eine Empfangsantenne (DVB-T2) oder ein Fernsehkabel (DVB-C) einstecken, um Fernseh-Programme zu empfangen. Die Anwesenheit eines USB-Anschlusses kann dagegen unterschiedliche Gründe haben. Entweder ist im Monitor ein USB-Hub integriert (eine Art Mehrfachsteckdose für USB-Geräte) oder es handelt sich um eine Abspiel-Funktion des Monitors, der darüber Bilder- oder Musik-Aufnahmen laden und direkt wiedergeben kann (ganz ohne den Computer). Neuere Geräte unterstützen in diesem Fall auch eine Video-Abspielfunktion. Hier sollte man aber bedenken, dass nicht alle gebräuchlichen Bild-, Ton- und Video-Formate unterstützt werden. Welche im Angebot sind, verrät einem der jeweilige Monitor-Hersteller.

Unser Kauf-Tipp !
Ganz allgemein gilt „je mehr Anschlüsse, desto besser“, denn so erhält man sich eine große Flexibilität und kann auf zukünftige Gegebenheiten besser eingehen. Dabei sollte man den Preis nicht außer Acht lassen, den einige Schnittstellen lassen sich die Hersteller sehr teurer bezahlen, während man andere praktisch umsonst dazu bekommt. Somit gilt dann in der Regel auch „je mehr Anschlüsse, desto teurer“.

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