Grafikkarte: Anschlüsse

Grafikkarte: Anschlüsse

Bei den folgenden Bildern haben wir das relative Größenverhältnis erhalten. So können Sie sich ein besseres Bild über die unterschiedlichen Anschlusstypen machen.

VGA-Port

VGA

VGA : Der VGA-Anschluss wird oftmals auch als D-Sub bezeichnet. Wobei D-Sub ein Überbegriff für die Bauform eines solchen Anschlusses ist. Er ist unter den Grafikkarten-Anschlüssen momentan der Älteste. Und obwohl man seit Jahren versucht ihn durch neuere Anschluss-Typen zu ersetzen, findet er sich immer noch auf über 25% aller Grafikkarten und an über 80% aller Monitore (Stand 2016). Er unterstützt Auflösungen bis 2048×1536 (theoretisch auch höher) und ist somit nach wie vor aktuell. Daher dürfte er uns wohl auch weiterhin erhalten bleiben.

Beim VGA handelt es sich um einen analogen Anschluss. Das bedeutet, dass mit zunehmender Kabel-Länge zwischen Monitor und Computer, die Bildqualität schlechter wird. Sollte Sie daher mit der resultierenden Qualität unzufrieden sein, dann empfiehlt sich bei VGA der Einsatz eines kürzeren und/oder eines hochwertigeren Kabels. Alternativ dazu kann man auch einen moderneren Anschluss-Typ wählen, der dann die Bildinformationen digital überträgt. Denn bei Distanzen zwischen 5-15 Meter können diese nicht nur eine bessere Bild-Qualität sondern auch einen günstigeren Kabel-Preis gewährleisten.

DVI-I Buchse

DVI-I

DVI-D Buchse

DVI-D

DVI-I und DVI-D : Der DVI-Anschluss ist eine Brücke zwischen dem analogen und dem digitalen Zeitalter. Dies ist möglich, indem er einfach beide Übertragungsarten gestattet. Auf Wunsch also entweder digital oder analog. Sofern Ihre Grafikkarte einen DVI-I Anschluss besitzt, können Sie nahezu jeden Monitor an ihr betreiben. Denn mittels Adapter lässt sich dieser Anschluss im Zweifelsfall zu einem VGA oder einen HDMI Anschluss verwandeln. Das gilt allerdings nur für den DVI-I. Der DVI-D ist dagegen ein rein digitaler Anschluss. Bei ihm müssen Sie etwas vorsichtig sein, denn die klassischen DVI-Kabel lassen sich an ihm nicht verwenden (nicht einsteckbar). Sollte Ihre Grafikkarte einen DVI-D-Anschluss besitzen, dann benötigen Sie dafür ein spezielles DVI-D Kabel oder einen Adapter, der aus ihrem DVI-D Anschluss einen anderen Anschluss bereitstellt (z.B. HDMI).

HDMI Buchse

HDMI

HDMI : Da das digitale Zeitalter auch beim Fernseher Einzug gehalten hat, etablierte sich hier – kurz nach der Jahrtausendwende – der HDMI-Anschluss. Er ist ein rein digitaler Anschluss, der den Fernseher mit allerlei Unterhaltungs-Elektronik verbinden kann (DVD-Player, Blu-Ray Player, Spielkonsolen, etc.). Da er ein zum DVI kompatibles Protokoll verwendet, gelang seine Einführung bei Grafikkarten sehr schnell und seine Ausbreitung nimmt dort auch heute noch zu. Mittlerweile ist es dank HDMI auch sehr viel einfacher geworden, den Computer mit dem Fernseher zu verbinden.

Mini-HDMI Buchse

Mini-HDMI

Micro HDMI Buchse

Micro HDMI

Mini und Micro HDMI : Da auch die konventionellen Grafikkarten mittlerweile mehrere Monitore gleichzeitig ansprechen können (bis zu 6) und der Platz für die notwendigen Anschlüsse recht knapp wird, verwendet man in solchen Fällen einfach verkleinerte Anschlüsse. Statt eines regulären HDMI Anschlusses sind es dann eben Mini- oder Micro-HDMI Anschlüsse. Normalerweise sind diese beiden für kompakte und portable Geräte vorgesehen, können aber auch bei Grafikkarten gut eingesetzt werden. Zumal sie mit einem Adapter-Kabel zu einem vollwertigen HDMI Anschluss heranwachsen.

DisplayPort Buchse

DisplayPort

Mini DisplayPort Port

Mini DisplayPort

DisplayPort und Mini DisplayPort : Der DisplayPort ist ein lizenzfreier Anschluss. Das bedeutet, dass er von den Herstellern – die ihn in ihren Produkten einsetzen – gebührenfrei genutzt werden darf. Bedauerlicherweise etabliert er sich nicht so schnell, wie erwartet. Das liegt wohl daran, dass er kein Nachfolger des HDMI ist, sondern eher ein direkter Konkurrent. Eine schnelle Einführung des DisplayPorts war daher für viele Hersteller eher nebensächlich. Aus diesem Grund hat es auch 10 Jahre gedauert, bis er sich nun auf 35% aller Grafikkarten sowie an 66% aller Monitore findet (Stand 2016).

Unser Kauf-Tipp !
Bisher war DVI-I einer der wichtigsten Anschlüsse bei Grafikkarten. Den mittels Adapter (der oftmals auch den Grafikkarten direkt beigelegt wird), lässt er sich in einen VGA oder in einen HDMI-Anschluss verwandeln. Damit bietet er eine sehr breite Kompatibilität und lässt sich an praktisch jedem beliebigen Monitor anschließen. Die Zukunft gehört aber dem DisplayPort, denn neben dem Video-Signal kann er auch andere Signale zum Monitor (z.B. Ton-Signal) und vom Monitor (Webcam, Mikrofon) übertragen. Darüber hinaus unterstützt er extrem hohe Auflösungen und besitzt im Gegensatz zum HDMI einen Stecker mit Einrastfunktion.

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